3 Tipps gegen Einschlafstörung

3 Tipps gegen Einschlafstörung: Was hilft gegen Verspannungen und Schmerzen?

Wer Schmerzen hat oder verspannt ist, schläft schlecht oder kann gar nicht erst einschlafen. Die Einschlafstörung ist besonders stark bei chronischen Schmerzen. Es ist ein Teufelskreis: Schlaf würde dem Körper Zeit geben zu „heilen“ - aber dieser ist bei Schmerzen schwer zu finden. Überdies macht schlechter Schlaf noch anfälliger für Schmerzempfinden. Daher sollte man immer wieder versuchen, die Einschlafstörung zu überwinden und gute Gewohnheiten zu entwickeln, die beim Einschlafen helfen. Nur wenn trotz der Schmerzen ein guter Schlaf kultiviert wird und die Einschlafstörung durch die Gewohnheiten überwunden wird, kann eine Besserung stattfinden. Dies sollte bei chronischen Schmerzen absolute Priorität im nächtlichen Regenerationsprozess sein.

So klagen viele Menschen über eine Einschlafstörung bei Nackenschmerzen. Ursachen dafür sind manchmal das Alter, Arthritis oder auch Bandscheibenvorfälle. Diese Faktoren können wir schwer beeinflussen. Da ist es ratsam, einen Physiotherapeuten aufzusuchen, um sich Übungen zeigen zu lassen, die die Muskeln am Hals dehnen und kräftigen. Aber es gibt Ursachen für bestimmte Schmerzen, auf die wir sehr wohl Einfluss haben - etwa die Art und Weise, wie wir im Bett liegen oder welches Kopfkissen wir benutzen. Wer diese doch sehr simplen Stellschrauben für sich identifizieren kann, kann womöglich die Einschlafstörung überwinden sowie die Schlafqualität insgesamt signifikant steigern.

Tipp 1: Mit dem Kopfkissen gegen Einschlafstörung

Ein Kissen soll den Kopf so positionieren, dass er in einer gesunden, neutralen Stellung ist. Das bedeutet, dass die Nase in einer Linie mit der Körpermitte oder der Wirbelsäule ist. Bei einem zu dicken Kissen werden Hals und Kopf nach oben gebogen. Bei einem zu flachen Kissen, werden Kopf und Hals nach unten gebogen. Ein gutes Kissen ist entweder mit Daunen oder mit Memory-Schaum gefüllt, der sich bequem an die Form des Halses anpasst - damit Verspannungen erst gar keine Chance haben und Schmerzen im Halswirbel-Bereich ausgeschlossen werden. Ein gutes Kissen wirkt somit gegen eine Einschlafstörung, beugt aber auch potentiellen Verspannungen vor.

Tipp 2: Mit der richtigen Schlafposition Schmerzen und Einschlafstörung vorbeugen

Die meisten Menschen haben eine Lieblingsschlafposition und solche Gewohnheiten lassen sich schwer ablegen. Aber als Bauchschläfer tut man seinem Hals keinen Gefallen. Auf dem Bauch liegend verdreht man seinen Kopf und Hals und übt Druck auf die Nerven aus. Wer schmerzfrei aufwachen will, sollte lieber auf dem Rücken oder der Seite schlafen. Dies wird sich langfristig nicht nur auf die Schlafqualität auswirken, sondern auch beim Einschlafen helfen, da der Körper nun von Beginn an in einer vorteilhaften Position ist und richtig regenerieren kann. Einer Einschlafstörung aufgrund von Verspannung kann effektiv vorgebeugt werden.

Tipp 3: Entspannungs- und Atemübungen gegen den Stress

Schmerz ist mit Stress und Sorgen verbunden. Menschen, die von chronischen Schmerzen geplagt sind, haben meist Angst davor, nicht schlafen zu können und dass der Schlafmangel wiederum ihre Gesundheit beeinträchtigt. Regelmäßige Entspannungs- oder Atemübungen können helfen diese Sorgen aufzufangen. Wer sich jeden Tag bewusst dafür entscheidet, gut zu schlafen, hat gute Chancen, trotz der Schmerzen sein Schlafbedürfnis zu erfüllen. Damit wird gleichzeitig eine Gewohnheit kultiviert, die dem Betroffenen helfen kann, eine Einschlafstörung aufgrund von Schmerzen und Stress zu überwinden.

Bei allen Tipps darf eine Grundlage nicht außer Acht gelassen werden: Eine gute Matratze. Wer nicht in eine ordentliche Matratze investiert, die den Körper effektiv und ergonomisch optimal unterstützt, wird auch von den Tipps nicht viel haben. Eine Einschlafstörung kann womöglich mit einem chronisch schlechtem Liegegefühl zusammenhängen, bei dem sich der Körper nie ganz entspannen kann. Daher der Tipp aller Tipps: Eine ordentliche, richtig gute Matratze kaufen!

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